Der Guide

Website as a Service (WaaS): Websites verkaufen wie ein Abo

Das Mietmodell hinter planbaren Agentur-Umsätzen — ehrlich erklärt, inklusive des Teils, an dem die meisten scheitern.

Website as a Service (WaaS) ist ein Geschäftsmodell, bei dem Kunden eine Website nicht einmalig kaufen, sondern im Monatsabo mieten: Erstellung, Hosting, Pflege und Änderungen sind in einem festen Preis enthalten. Die Agentur betreibt die Website dauerhaft und bekommt wiederkehrende Umsätze statt einmaliger Projekthonorare.

Für lokale Betriebe ist das Mietmodell attraktiv, weil die Anfangsinvestition entfällt und „jemand kümmert sich" eingebaut ist. Für Agenturen ist es attraktiv, weil aus einmaligen Projektspitzen ein Umsatzsockel wird, der jeden Monat wächst.

Der Teil, den die schönen MRR-Rechnungen gern auslassen: Jedes Abo ist ein Pflegeversprechen. Bei 20 Kunden bedeutet das ohne Automatisierung einen spürbaren Teil Ihrer Woche — und genau da entscheidet sich, ob WaaS ein Geschäftsmodell ist oder ein zweiter Job.

Der Einstieg

WaaS starten in vier Schritten

1
Angebot schnüren

Definieren Sie, was Ihr Website-Abo enthält (Seite, Pflege, Änderungen, Module) und was es kostet. Faustregel: Ihr Wunsch-Stundensatz sollte auch bei zwei Änderungs-Anfragen pro Monat noch drin sein — mit Automatisierung ist er es immer.

2
Infrastruktur wählen

Der Engpass ist nie der Verkauf, sondern die Pflege. Entscheiden Sie, wer die Änderungswünsche abarbeitet: Sie selbst, ein Dienstleister — oder eine KI mit Leitplanken.

3
Mit einem Kunden starten

Nehmen Sie einen bestehenden, gutmütigen Kunden und stellen Sie ihn aufs Abo um. Lernen Sie am echten Fall, bevor Sie das Angebot breit machen.

4
Preise nachschärfen

Nach 5–10 Kunden wissen Sie, was die Betreuung wirklich kostet. Dann Preise anpassen — nach oben geht mit Modulen leichter als mit Grundpreis-Erhöhungen.

Wie viel dabei hängen bleibt, zeigt der Margenrechner auf der Preisseite.

WaaS in fünf Antworten

Statt eine Website einmalig als Projekt zu verkaufen, bieten Sie sie im Abo an: Erstellung, Hosting, Pflege und Änderungen für einen festen Monatsbetrag. Der Kunde bekommt eine dauerhaft betreute Website, Sie bekommen wiederkehrende Umsätze.

Projektgeschäft heißt: jeden Monat bei null anfangen. WaaS baut einen Sockel aus planbarem Umsatz auf — 20 Kunden à 149 € sind 2.980 € pro Monat, bevor Sie ein neues Projekt verkauft haben. Und Bestandskunden im Abo fragen ihre nächsten Projekte zuerst bei Ihnen an.

Die Pflege. Wer 20 Websites im Abo verkauft, hat 20 Dauerbaustellen — klassisch skaliert das nur über Personal, und die Marge schmilzt. Genau dieses Problem löst die Automatisierung: Bei Pagora setzt eine KI die Änderungswünsche um, Sie behalten Kontrolle und Marge.

Im deutschen Markt liegen WaaS-Angebote für lokale Betriebe meist zwischen 49 und 299 €/Monat, je nach Leistungsumfang. Mit Modulen wie Chatbot oder Newsletter lassen sich höhere Stufen sauber begründen.

Die klassische Umstellung: Beim nächsten Redesign oder Relaunch bieten Sie statt des Projektpreises zwei Wege an — einmalig teuer oder monatlich planbar. Ein großer Teil wählt das Abo, weil es die Anfangsinvestition ersetzt.

Die Pflege übernimmt die KI. Den Rest Ihr Vertrieb.

Pagora ist die Infrastruktur fürs WaaS-Modell: Hosting, KI-Agent, White-Label-Module — ab 79 €/Monat.