Standardmäßig laufen deine Kundenwebsites auf Pagoras-Hosting, das im Preis enthalten ist. Du kannst einzelne Websites aber auch auf eigenem Hosting betreiben, etwa weil ein Kunde vertraglich an einen Anbieter gebunden ist oder du deine eigene Infrastruktur behalten willst.
Wie eigenes Hosting funktioniert
Pagora arbeitet in beiden Fällen gleich: Jede Änderung wird als Commit in das GitHub-Repository der Website gepusht. Bei Pagoras-Hosting deployt Pagora die Seite danach selbst. Bei eigenem Hosting übernimmt das dein Anbieter, sofern er bei jedem Push automatisch neu baut. Das können praktisch alle Code-Hoster (Vercel, Netlify, Cloudflare Pages und ähnliche).
Der Umstieg läuft im Tab Domain & Hosting über „Eigenes Hosting“. Das Cockpit prüft dabei automatisch, ob dein Hosting auf Pushes reagiert: Es setzt einen unsichtbaren Marker-Commit und schaut nach, ob er auf der Website ankommt. Mit „Push-to-Deploy testen“ kannst du diese Prüfung jederzeit wiederholen.
Zurück zu Pagoras-Hosting wechselst du im selben Tab, jederzeit und ohne Datenverlust: Das Repository bleibt dasselbe.
Zwei Dinge, die du wissen solltest
- Neue Websites deployt der Einrichtungsassistent immer zuerst auf Pagoras-Hosting. Den Wechsel auf eigenes Hosting machst du danach im Kundendetail.
- Auf eigenem Hosting können Zustand und Uptime-Überwachung weiter arbeiten, aber Hosting-Fragen (Serverprobleme, Build-Fehler beim Anbieter) liegen dann bei dir.
Umgebungsvariablen
Viele Websites brauchen Schlüssel für externe Dienste, etwa einen API-Key für ein Buchungssystem. Diese Werte gehören nicht in den Code. Im Tab Domain & Hosting verwaltest du sie unter „Umgebungsvariablen“: anlegen, ändern, löschen.
Nach jeder Änderung wird die Website automatisch neu gebaut, damit der neue Wert wirkt. Beim allerersten Deploy einer Website erkennt Pagora benötigte Variablen aus der .env.example des Repositories und fragt sie im Einrichtungsassistenten ab.